Schützen Buke trauern um Ehrenkulturwart
- Nils Kunzemann (Medienwart)

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St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke trauert um Ehrenkulturwart Heinrich Bölte
Buke. Die St.-Dionysius-Schützenbruderschaft Buke trauert um ihren im Alter von 94 Jahren verstorbenen Ehrenkulturwart Heinrich Bölte.
Über 77 Jahre gehörte Heinrich Bölte der Bruderschaft an. Als Ehrenkulturwart war er über viele Jahre hinweg Hüter und Bewahrer der Traditionen und des kulturellen Erbes der Bruderschaft. Der Leitspruch „In Treue der Heimat verbunden“, den er selbst für die Schützenfahne entworfen hat, prägte sein Wirken und stand zugleich für seine tiefe Verwurzelung mit seinem Heimatort.
Weit über die Bruderschaft hinaus engagierte sich Heinrich Bölte in außergewöhnlicher Weise für Buke. Drei Jahrzehnte bekleidete er das Amt des Ortsheimatpflegers, siebzehn Jahre war er Ortschronist. In insgesamt 15 Jahrbüchern hielt er die Geschichte des Ortes fest. Zahlreiche Projekte zur Dorfverschönerung und zum Erhalt historischer Bauwerke und Kulturstätten tragen seine Handschrift, darunter die Friedhofskapelle, das Pfarrheim, das Ehrenmal, die Brunnenanlage am Dorfplatz sowie der Eichborn mit Mariengrotte. Auch viele landschaftsprägende Baumpflanzungen und Ruhebänke gehen auf seine Initiative zurück.
Von 1964 bis 1975 gehörte er dem Gemeinderat der damals selbstständigen Gemeinde Buke an und war in den Jahren 1964 bis 1969 stellvertretender Bürgermeister. Nach der kommunalen Neugliederung war er von 1975 bis 1979 Mitglied des Rates der Gemeinde Altenbeken. Zudem wirkte er viele Jahre als Vorsitzender der Heimat- und Vereinsgemeinschaft Buke und koordinierte die Aktivitäten der örtlichen Vereine.
Für seine Verdienste um das Allgemeinwohl wurde ihm 1997 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Mit Heinrich Bölte verliert die Bruderschaft einen verdienten Ehrenkulturwart und einen Schützenbruder, der sich in besonderer Weise um Heimat, Tradition und Gemeinschaft verdient gemacht hat. Die Buker Bürger und insbesondere die Schützenbrüder werden den Verstorbenen zur letzten Ruhestätte begleiten.
Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Josefa, seiner Familie und allen Angehörigen.


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