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Bericht JHV 2026

Am Samstag, den 24. Januar 2026, fand die Jahreshauptversammlung der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke im Saal Bendfeld statt. Oberst Dirk Block eröffnete die Versammlung pünktlich um 19:30 Uhr und begrüßte die zahlreich erschienenen Schützenbrüder.

In den anschließenden Jahresberichten wurde das vergangene Schützenjahr noch einmal ausführlich betrachtet. Dabei kamen die vielfältigen Aktivitäten der Bruderschaft zur Sprache. Zugleich sprach der Vorstand allen Mitgliedern seinen Dank für ihren Einsatz und die gelebte Gemeinschaft innerhalb des Vereins aus. Im Anschluss an die Jahresberichte aus den einzelnen Bereichen der Bruderschaft stand eine wichtige Satzungsänderung auf der Tagesordnung.

Die Versammlung beschloss, die Ämter des zweiten Brudermeisters sowie der zweiten Fahne aus dem festen Vorstand herauszunehmen. Gleichzeitig wurde die neu geschaffene Vorstandsposition des Adjutanten offiziell in die Satzung aufgenommen. Die zweite Fahne bleibt weiterhin Bestandteil der Bruderschaft, ist jedoch künftig kein fester Vorstandsposten mehr. Schützenbrüder Thomas Moser und Marius Bolbrock erklärten sich bereit, sich zukünftig um die zweite Fahne der Bruderschaft zu kümmern. Darauf folgten die turnusmäßigen Wahlen.

Hauptmann der Westkompanie, Franz-Josef Bannenberg, hatte bereits im Vorfeld bekannt gegeben, dass er nach vielen Jahren engagierter Vorstandsarbeit nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen würde. Trotz intensiver Gespräche konnte während der Versammlung kein Nachfolger gefunden werden, sodass der Posten des Hauptmanns der Westkompanie vorerst unbesetzt bleibt.Neu geschaffen wurde hingegen die Position des Adjutanten. Diese soll den Bataillonsvorstand künftig in verschiedenen organisatorischen und repräsentativen Aufgaben unterstützen und das Vorstandsteam stärken. Aus der Versammlung wurde Schützenbruder Marten Simon vorgeschlagen, der anschließend einstimmig in das neu geschaffene Amt gewählt wurde.Auch bei den Jungschützen gab es einen personellen Wechsel. Jungschützenmeister David Keuter stellte sich nach seiner Amtszeit nicht erneut zur Wahl. Aus den Reihen der Jungschützen wurde Janne Bertelt vorgeschlagen und von den anwesenden Jungschützen einstimmig zum neuen Jungschützenmeister gewählt.Kontinuität herrschte bei weiteren Vorstandsposten: Oberstleutnant Olaf Heimsath, Geschäftsführer Andreas Bertelt, Kassierer Jörg Runte und Schießmeister Martin Hartmann wurden von der Versammlung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt und für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt.


Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Brudermeister Andre Drewes würdigte dabei die besondere Treue und Verbundenheit der Geehrten zur Schützenbruderschaft und hob hervor, dass diese langjährige Mitgliedschaft ein sichtbares Zeichen für Beständigkeit, Engagement und gelebte Gemeinschaft sei.



Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden folgende Schützenbrüder ausgezeichnet:

• 70 Jahre: Franz Bendfeld

• 65 Jahre: Bernhard Remer

• 50 Jahre: Bernhard Bannenberg, Reinhard Bußmann, Konrad Dommes, Peter Kaufmann

• 40 Jahre: Michael Bendfeld, Jürgen Höxter, Meinolf Höxtermann, Martin Jostmeier, Johannes Linse, Hans-Dieter Winkler

• 25 Jahre: Matthias Bannenberg, Detlef Born, Tobias Franzsander, Stefan Lübbemeier, Joachim Padberg, Steven Walton

Im Anschluss an die Ehrungen standen auch zwei Verabschiedungen an. Mit großem Dank und anerkennenden Worten wurde Franz-Josef Bannenberg als langjähriger Hauptmann der Westkompanie verabschiedet. Er hatte zuvor angekündigt, sein Amt nach vielen Jahren verantwortungsvoller Vorstandsarbeit in andere Hände zu legen. Der Vorstand und die Versammlung würdigten sein langjähriges Engagement für die Bruderschaft.Ebenso verabschiedete sich Hans Norbert Keuter aus seinem Amt als Chronist der Schützenbruderschaft. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg trug die Chronik der Bruderschaft seine Handschrift. Für seine akribische und verlässliche Arbeit wurde ihm herzlich gedankt, bevor er die Aufgabe nun in jüngere Hände übergibt.

Darüber hinaus informierte der Vorstand die Schützenbrüder über weitere Themen rund um die Bruderschaft. Unter anderem wurde die geplante Luftgewehr-Schießanlage vorgestellt, die im Keller des derzeit im Bau befindlichen Heimathauses entstehen soll. Außerdem wurden die neuen Eckpunkte und ersten Planungen für das kommende Schützenfest präsentiert, die bei den Anwesenden auf reges Interesse stießen.

Gegen 22:00 Uhr endete die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung traditionsgemäß mit dem Deutschlandlied.

 
 
 

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