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Buke trauert um Ferdinand Winkler

Große Betroffenheit und tiefe Trauer in der Buker Dorfgemeinschaft und insbesondere bei den Schützen der St. Dionysius Schützenbruderschaft.

Nach längerer Krankheit verstarb am Christi Himmelfahrtstag im Kreise der Familie, Ferdinand Winkler, Ehrenbrudermeister der St. Dionysius Schützen im gesegneten Alter von 90 Jahren. Die Buker Schützen werden ihn am Mittwoch mannstark in Uniform zur letzten Ruhestätte geleiten. Beginn des Seelenamtes ist um 14 Uhr in der Buker Pfarrkirche.

Ferdinand Winkler war ein Schütze aus Leidenschaft, der fast 70 Jahre lang Mitglied der St. Dionysius Schützenbruderschaft war. Von 1975 – 1997 bekleidete er das verantwortungsvolle Amt des 1. Brudermeisters, welches er mit großer innerer Begeisterung, Leidenschaft und christlicher Überzeugung ausgeübt hat. Mit westfälischer Beharrlichkeit und Bodenhaftung hat er sich über zwei Jahrzehnte beispielhaft für die Umsetzung der Schützenideale von -Glaube, Sitte und Heimat- eingesetzt.

Ferdinand Winklers ausgewogenes Urteilsvermögen, seine Sachkenntnis und seine Heimatverbundenheit waren für unzählige Vorstandsbeschlüsse richtungsweisend. Er war Vorbild, weil er in der Bruderschaft, der Dorfgemeinschaft und in der Buker Vereinswelt Vorbildliches geleistet hat. So war es nicht verwunderlich, dass sein Rat und seine Tatkraft auch auf Verbandsebene gefragt war. So wirkte es 15 Jahre als stellv. Bezirksbundesmeister im Vorstand des Bezirksverbands Paderborn Land mit.

Unvergessen und von Nachhaltigkeit geprägt bis in die heutige Zeit sind seine Reden und Wortbeiträge zu unzähligen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Bruderschaft. Seine Beiträge fanden absolutes Gehör, Anerkennung und Beachtung. Für seine herausragenden Verdienste um das Schützenwesen allgemein und insbesondere um die St. Dionysius Schützenbruderschaft wurde Ferdinand Winkler im Jahre 1997, nach Beendigung seiner aktiven Amtszeit, zum Ehrenbrudermeister ernannt.

Er war Träger hoher und höchster Auszeichnungen des Bundes der Historischen Schützenbruderschaften, wie des Hohen Bruderschaftsorden, des St. Sebastianus Ehrenkreuzes und des Schulterbandes zum St. Sebastianus Ehrenkreuz. Zudem war Ehrenunteroffizier der befreundeten Schützenbrüder aus Altenbeken und der MASPERN-Kompanie des Paderborner-Bürger-Schützenvereins.

Die Verbundenheit zu seiner Heimat und zu seinem Heimatdorf dokumentierte Ferdinand Winkler auch durch jahrzehntelange Mitgliedschaften und Ehrenämtern in mehreren anderen Vereinen des Ortes, sowie eine über 70-jährige Mitgliedschaft im TSV Buke, davon u. a. 35 Jahre im Vorstand als Sozialwart; 45 Jahre Mitglied im EGV Abt. Buke, davon 35 Jahre als Wanderwart im Vorstand; 32 Jahre Vorstandsarbeit bei der Buker Jagdgenossenschaft, sowie 30 Jahre im Kirchenvorstand der St. Dionysius Pfarrgemeinde. Auch gehörte Ferdinand Winkler über viele Jahrzehnte als Mitglied dem Rassegeflügelvein Buke und Umgebung an.

Ferdinand Winkler, beruflich seinerzeit als Postamtsrat bei der Deutschen Bundespost tätig, fühlte sich auch dem Allgemeinwohl verpflichtet. So war er über viele Jahre Schöffe, d. h. ehrenamtlicher Richter beim Amtsgericht Paderborn. So eine beeindruckende, ehrenamtliche, jahrzehntelange beispielhafte Leistung für die Vereinswelt und die Bürgerinnen und Bürger seiner Heimat von Ferdinand Winkler, sucht sicherlich seinesgleichen, so der Nachfolger im Amt des 1. Brudermeisters, Udo Waldhoff.

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